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    <title><![CDATA[Querbeet]]></title>
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    <description><![CDATA[aktuell & vermischtes]]></description>
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    <pubDate>Wed, 21 Jun 2006 12:08:10 +0200</pubDate>
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	<category>Politics</category>
	
	
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      <title><![CDATA[Zurück in die Steinzeit? ]]></title>
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      <description><![CDATA[<div>telepolis <i>18.06.2006</i><br /><b>Impressionen zum neuen deutschen Flaggenwahn</b><br /><br />Seit Gründung der Bundesrepublik hat es nie eine derartige Inflation von Deutschlandfahnen und patriotischen Souvenirs gegeben wie in diesen Tagen. Das Phänomen entspringt mitnichten einem spontan erblühten Nationalstolz. Ganz ungebeten hat man als Weltbürger zuvor schon die superteure Kampagne "Du bist Deutschland!" ertragen müssen. Sogar das tägliche Brot beim Bäcker Kamps wurde darin eingetütet. Mit aufdringlicher PR wird ein neuer "Volksgeist" kreiert, und hernach heißt es: "Wir sind wieder in der Normalität angekommen!" Lebensmitteldiscounter, Drogerieketten und Billigtextilhersteller überfluten den Markt mit Schwarz-Rot-Gold. Wer sich diesem Angebot gegenüber nicht als Nachfrager erweist, ist ein Spielverderber oder Schlimmeres.<br /><br /><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22916/1.html" target="NewWindow">weiterlesen bei telepolis</a> </div> ]]></description>
      <pubDate>Wed, 21 Jun 2006 11:51:02 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[betonzeit veröffentlicht Audio-Dokumentation des Polizei-Übergriff auf Anti-Studiengebühren-Demo ]]></title>
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      <description><![CDATA[<div>Die <b><a href="http://www.betonzeit.de/article.php3?id_article=83" target="NewWindow">betonzeit</a><a href="http://www.betonzeit.de/article.php3?id_article=83"> </a></b> schreibt: "Am 16. Mai 2006 haben in Düsseldorf viele tausend Studierende, Beschäftigte und WissenschaftlerInnen gegen Bildungsabbau, Studiengebühren und das von der NRW-Landesregierung geplante "Hochschulfreiheitsgesetz" demonstriert. Im Anschluss an die Großdemonstration hat sich ein spontaner Demonstrationszug mit etwa 1000 TeilnehmerInnen gebildet, der den Anti-Gebühren-Protest noch einmal durch die Düsseldorfer Innenstadt tragen wollte. Nach den gewaltsamen Rektoratsräumungen in NRW und den Polizeieinsätzen gegen Studierende in Hessen stellt dieser Polizeiangriff eine weitere Eskalationsstufe in der Kriminalisierung studentischer Proteste gegen Studiengebühren dar. Um die AugenzeugInnen zu Wort kommen zu lassen, stellt die Bochumer Fachschaftenzeitung betonzeit hiermit eine <b><a href="http://www.kolabor.de/sozialforum/aktion/uni/Polizeiuebergriff-Ddorf-16-05-06.mp3" target="NewWindow">Audio-Dokumentation (mp3-file)</a><a href="http://www.bo-alternativ.de/Polizeiuebergriff-Ddorf-16-05-06.mp3"> </a></b> des Polizeiübergriffs auf die Demonstration zur Verfügung."</div> ]]></description>
      <pubDate>Wed, 17 May 2006 09:23:50 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kommunale Spitzenverbände: Sozialverträglich abschmelzen<br />Das aktuelle Optimierungsgesetz (Hartz V) reicht den Kommunen nicht aus. ]]></title>
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      <description><![CDATA[<div><b>Weitere Enteignung und Entrechtung fordern die Kommunalen Spitzenverbände</b><br /><br />Berlin (dpa) - Die Kommunalen Spitzenverbände wollen noch weitergehende Einschnitte bei den Leistungen des Arbeitslosengeldes II durchsetzen als von der Bundesregierung geplant. Diese müssten sowohl das Leistungsrecht als auch die stetig steigende Zahl von Unterhalt beanspruchenden Bedarfsgemeinschaften betreffen, forderten der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Landkreistag am Mittwoch in Berlin. So sei damit zu rechnen, dass die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im April die Vier- Millionen-Grenze überschritten habe nach erst 3,33 Millionen im Januar 2005.<br /><br />Die von der Bundesregierung jetzt geplanten Maßnahmen gingen in die richtige Richtung, allerdings reichten sie nicht aus, sagte Städtetags-Hauptgeschäftsführer Stephan Articus. Statt der vom Bund ins Auge gefassten Einsparungen von 1,2 Milliarden Euro jährlich sei bereits bei Unterkunftskosten im laufenden Jahr eine Mehrbelastung von insgesamt 1,7 Milliarden Euro zu erwarten. <b>«Die Dynamik der stetig steigenden Bezieherzahlen und Milliarden-Ausgaben muss gebrochen werden, damit das Sozialsystem Hartz IV nicht aus dem Ruder läuft und sich zu einer Grundsicherung für immer größere Teile der erwerbsfähigen Bevölkerung entwickelt»</b>, sagte Articus.<br /><br />Der Hauptgeschäftsführer des Gemeindebundes, Gerd Landsberg, nannte es richtig, dass zusammenlebende Paare künftig den Nachweis erbringen müssen, keine Lebenspartner-Beziehung zu haben und damit nicht gegenseitig unterhaltspflichtig sind. Auf diese Weise werde die Beweislast umgekehrt. <b>Um den Missbrauch wirksamer zu bekämpfen, müsse die Arbeitsverwaltung Außendienste einrichten,</b> «damit die notwendigen Überprüfungen stattfinden können». <b>Außerdem sollten befristete Zuschläge beim Übergang vom Arbeitslosengeld I zum Geld II für Langzeitarbeitslose «sozialverträglich abgeschmolzen werden können».</b><br />Dadurch könne der Anreiz der Arbeitsaufnahme verbessert werden.<br /><br /><b>Der Schutz von Vermögen von Langzeitarbeitslosen könnte so überarbeitet werden, dass er für große Vermögenswerte wie ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung nur zeitlich befristet gilt, so die Verbände.</b> Als Schonvermögen dürfe ferner höchstens ein Auto anerkannt werden. Bisher darf jeder Erwerbstätige ein Kraftfahrzeug bis zum Wert von 5000 Euro haben, ohne dass dies seine Leistungen nach dem Hartz-IV-Gesetz schmälert.<br /><br /><a href="http://www.presse-service.de/static/63/634562.html" target="NewWindow">Presseerklärung Deutscher Städte- und Gemeindebund, </a><a href="http://www.presse-service.de/static/63/634562.html" target="NewWindow">Berlin, den 03. Mai 2006</a> </div> ]]></description>
      <pubDate>Fri, 05 May 2006 00:58:46 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Teilerfolg gemeinsamer Proteste: Entscheidung über Studiengebühren an der RUB vertagt! ]]></title>
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      <description><![CDATA[Mehr als 2.000 Studierende und Beschäftigte der RUB haben heute die Senatssitzung besucht. Die Univerwaltung war total blockiert. Der eigentliche Sitzungsraum fasste nur 70 Plätze. Schon im Vorfeld weigerte sich das Rektorat in einen angemessen Raum umzuziehen. Die Einführung von Studiengebühren sollte undemokratisch unter Ausschluß der Öffentlichkeit durchgepeitscht werden. Trotz der massiven Proteste verweigerte der Senat erneut eine Verlegung in einen größeren Raum und brach die Sitzung ab. Das Rektorat wollte in der heutigen Senatssitzung einen Beschluss zur Einführung allgemeiner Studiengebühren in Höhe von 1000 Euro jährlich durchsetzen. Zur Zeit ist das Rektorat von Studierenden und Beschäftigten besetzt. ]]></description>
      <pubDate>Thu, 27 Apr 2006 12:20:54 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Deutsche Heuschrecken in den USA oder "Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht und darf nicht privatisiert werden" ]]></title>
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      <description><![CDATA[taz Nr. 7945 vom 11.4.2006:Amerikaner wollen ihr Wasser zurückDie deutsche RWE will ihre Wassersparte in den USA loswerden. Städte möchten Wasserwerke zurückkaufenBERLIN taz  Der Energie- und Wasserversorger RWE soll beim geplanten Verkauf seiner Wasserwerke in den USA auch die betroffenen Städte als Käufer in Betracht ziehen. Damit soll der Konzern den Weg zur Rekommunalisierung der Wasserversorgung frei machen. Das forderte gestern in Berlin eine Gruppe von Bürgermeistern und lokalen Abgeordneten aus den Staaten Illinois, Kentucky und Kalifornien von dem Essener Konzern."RWE interessiert sich mehr für Profite als für die Instandhaltung der Netze", sagte Laurell Prussing, Bürgermeisterin der Stadt Urbana, Illinois. Häufig hätte es die schlechte Qualität des Leitungswassers nötig gemacht, das Wasser wegen möglicher Verunreinigungen vorsorglich abzukochen. Die Probleme traten nach der Übernahme des Wasserversorgers American Water durch RWE im Jahr 2003 auf. "American Water hat das Leben der Menschen aufs Spiel gesetzt, weil die Hydranten der Firma bei Löscharbeiten nicht zu öffnen waren", sagte Prussig. ]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Apr 2006 10:11:24 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Von heute an ist die Kinderarbeit in Frankreich wieder legal. ]]></title>
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      <description><![CDATA[<div>Ab dem Alter von 14 Jahren können Kinder, bei denen die Schule versagt hat, in eine Lehre geschickt werden. Ab 15 können sie zur Nachtarbeit eingesetzt werden. Die Bestimmungen gehören zu dem Kampf der Pariser Regierung gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Sie stehen in dem "Gesetz über die Chancengleichheit", das gestern im Amtsblatt <i>Journal Officiel</i> veröffentlicht wurde.<br /><a href="http://www.taz.de/pt/2006/04/03/a0062.1/text.ges,1" target="NewWindow">taz Nr. 7938 vom 3.4.2006, Seite 9, 102 TAZ-Bericht DOROTHEA HAHN</a> </div> ]]></description>
      <pubDate>Mon, 03 Apr 2006 04:35:09 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Der CPE-Einstiegsarbeitsvertrag in Frankreich ist eine Umsetzung der Lissabon-Strategie der 12 EU-Staats- und Regierungschefs ]]></title>
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      <description><![CDATA[www.nachdenkseiten.de 01.04.2006Der umstrittene CPE-Einstiegsarbeitsvertrag in Frankreich ist lediglich eine Umsetzung der Lissabon-Strategie der 12 EU-Staats- und RegierungschefsEine Zusammenfassende Übertragung eines am 31.3.2006 erschienen online-Artikels der beiden Le Monde diplomatique-Redakteure F. Lebaron und G.Mauger ("Révoltes contre l’emploi au rabais; illusionnisme et opportunisme du gouvernement français")Die mit dem CPE-Arbeitsvertrag beabsichtigte Flexibilisierung des französischen Arbeitrechts als „Strukturreform“ ist kein plötzlicher Einfall und keine zufällige Laune der Regierung Villepin, sondern eine logische Umsetzung der im März 2000 beschlossenen Lissabon-Strategie der 12 EU-Staats- und Regierungschefs. Unser massenhaftes Aufbegehren gegen die „Reform“ genannte Aushebelung unseres  Arbeitsrechts bedroht jetzt allerdings die reibungslose Umsetzung dieses Lissabon-Beschlusses, wie sich das die EU-Staats- und Regierungschefs, die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission vorgestellt hatten. Hinter einer sich progressiv gebenden Rhetorik der Modernisierung, die „mutig“ gegen Blockaden und angeblichen Immobilismus der europäischen Gesellschaften angeht und alte, dem Fortschritt im Wege stehende Tabus brechen will, steht eine durch und durch reaktionäre Politik der rigorosen Durchsetzung des orthodoxen Neoliberalismus in der EU.Artikel weiter lesen bei www.nachdenkseiten.de  ]]></description>
      <pubDate>Sat, 01 Apr 2006 20:27:09 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[DGB lädt Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zur Mai-Kundgebung ein ]]></title>
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      <description><![CDATA[<div>taz NRW Nr. 7937 vom 1.4.2006, Seite 1:<br /><b>Rüttgers zur Sonne . . .</b><br /><b>Obwohl Ver.di gegen die Landesregierung streikt, lädt der DGB Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zur Mai-Kundgebung ein. Man wolle "gesprächsbereit" bleiben. NRW-Gewerkschafter gehen auf Distanz</b><br />Jürgen Rüttgers darf bei der DGB-Mai-Kundgebung in Düsseldorf sprechen. Während die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di seit Wochen gegen die geplante 40-Stunden-Woche in der Landesverwaltung streikt, ruft der Dachverband für den 1. Mai zu einer Kundgebung mit dem CDU-Ministerpräsidenten auf...<br />Auch im Arbeitskampf mit der Gewerkschaft Ver.di zeigt die schwarz-gelbe Landesregierung bisher kaum Kompromissbereitschaft. Im Gegenteil: Rüttgers' Finanzminister Helmut Linssen (CDU) gilt Gewerkschaftern als Hardliner im Kampf um eine Verlängerung der Wochenarbeitszeiten...<br />Entsprechend bitter fallen erste Reaktionen an der Ver.di-Basis aus. "Man fragt sich angesichts dieser Einladung, ob die Vogelgrippe schon auf Menschen übergegriffen hat", sagt Manfred Evers, Vertrauensleutesprecher und Ver.di-Vertreter beim Oberlandesgericht Düsseldorf. Der Deutsche Gewerkschaftsbund müsse den "Scharfmacher" Rüttgers wieder ausladen, alles andere wäre für die Streikenden im öffentlichen Dienst ein "Schlag ins Gesicht".<br /><a href="http://www.taz.de/pt/2006/04/01/a0048.1/textdruck" target="NewWindow">Artikel lesen</a> </div> ]]></description>
      <pubDate>Sat, 01 Apr 2006 19:48:31 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[DGB Bochum: Ausbildungsmarkt entwickelt sich katastrophal! ]]></title>
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      <description><![CDATA[<div><b>Deutscher Gewerkschaftsbund</b><br /><b>Region Ruhr-Mark - Büro Bochum - 31.3.2006</b><br /><br /><b>"Es ist nicht fünf vor, es ist fünf nach zwölf"</b>, mit diesen Worten reagierte heute der DGB Organisationssekretär Volker Kluge auf  die Halbjahresbilanz der Arbeitsagentur zur Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt.<br />Der DGB Bochum kritisiert, dass das Angebot an Ausbildungsplätzen das fünfte Mal in Folge rückläufig  sei und den rund 4.200 Bewerbern nur noch 3.500 Ausbildungsplätze gegenüber ständen.<br /><b>"Das duale System der Berufsausbildung wird zum Randphänomen,  wenn wie in Bochum fünf Bewerbern eine Ausbildungsstelle gegenüber steht. Dann haben selbst gut qualifizierte  Jugendliche keine Chance mehr"</b>, so Kluge.</div> ]]></description>
      <pubDate>Sat, 01 Apr 2006 13:11:19 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Die harte Haltung der Arbeitgeber ist ein Indikator für die ökonomistische Radikalisierung des Staates ]]></title>
      <link>http://www.kolabor.de/sozialforum/querbeet/B778028149/C646872409/E20060331154355/index.html</link>
      <description><![CDATA[www.freitag.de - 31.03.2006:Robert KurzAbschied vom öffentlichen Dienst?VERDI-STREIKDie harte Haltung der Arbeitgeber ist ein Indikator für die ökonomistische Radikalisierung des StaatesEgal, ob die öffentlichen Dienste selber nach Profitgesichtspunkten agieren, ob sie im Rahmen der so genannten Public Private Partnership (PPP) teilprivatisiert oder in ganz auf den Markt fixierte Wettbewerber verwandelt werden: Ihre Funktion für die Reproduktion des Lebens schwindet. An die Stelle staatsbürokratischer Apparate tritt keine soziale Selbstorganisation, sondern eine ökonomische Entgesellschaftung. Was flächendeckender öffentlicher Dienst war, wird ausgedünnt und von privater Kaufkraft abhängig gemacht. In Strafanstalten, Kliniken oder Altenheimen droht die Reduktion auf betriebswirtschaftliche Kostensenkung durch Arbeitshetze und Billiglohn barbarische Zustände herbeizuführen. Deshalb geht es im Konflikt mit den öffentlichen Arbeitgebern keineswegs bloß um Löhne und Arbeitszeiten, sondern letztlich um den Bestand der gesellschaftlichen Infrastruktur. Die Gewerkschaft kann dabei nur verlieren, wenn sie die Krise der öffentlichen Dienste nicht offensiv gesellschaftskritisch thematisiert, sondern sich statt dessen selbst auf eine Art tarifliches "Serviceunternehmen" reduzieren will.Das gilt im Übrigen auch für die politische Linke, die auf der Ebene der Länder und Kommunen vielfach an der liquidatorischen Tendenz einer staatlichen Krisenverwaltung beteiligt ist. Die momentanen Kontroversen um den Verdi-Streik zeigen, wie weit wir noch von einer sozialen Widerstandsbewegung entfernt sind, die sich dem Krisenradikalismus der totalen Ökonomisierung stellen kann.Artikel lesen  ]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Mar 2006 15:43:55 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Sparschweine der Nation – Wie ALG-II-Empfänger im Krankheitsfall abkassiert werden ]]></title>
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      <description><![CDATA[Bei einem Krankenhausaufenthalt wird neuerdings den Arbeitslosen das ALG 2 gekürzt.Man kann es kaum glauben, aber es scheint wohl wahr zu sein:Beitrag KLARTEXT vom 22.03.2006 (Rundfunk Berlin Brandenburg):ALG-II-Empfänger sollten sich allerdings davor hüten, ins Krankenhaus zu müssen. Dann wird nämlich gestrichen und kassiert – akribisch Cent für Cent, unheimlich korrekt. Ulrich Krätzer erzählt die Geschichte. Eigentlich geht es Ulrich Bleul wieder ganz gut. Seine Gallenblase wurde entfernt. Eine Woche war er deshalb im Krankenhaus in Lauchhammer. Es war keine schöne Zeit, vor allem aber war es eine teure Zeit.Der Arbeitslosengeld II-Empfänger Ulrich Bleul musste für den Krankenhausaufenthalt zuzahlen – so wie andere gesetzlich Versicherte auch. Zehn Euro pro Tag, insgesamt also eine Zuzahlung von 70 Euro.Dass ihm sein Job-Center außerdem noch sein Arbeitslosengeld kürzte, damit hatte Ulrich Bleul nicht gerechnet. Die Begründung: Im Krankenhaus wurde er kostenlos verpflegt, deswegen habe er in dieser Zeit weniger Geld benötigt, pro Tag knapp vier Euro, bei einer Woche also eine Kürzung von 27 Euro und drei Cent. ...Übrigens: Am Gesundheitsministerium hängt zurzeit eine Texttafel. Darauf heißt es: Zitat: „Zurzeit geht in Deutschland mehr als viele denken“ Zur Quelle  Beitrag als Real Video  ]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Mar 2006 15:14:33 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Kein Millionenjob für Schröder - "Erstunken und erlogen" ]]></title>
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      <description><![CDATA[spiegel 17. September 2005Regierungssprecher Béla Anda dementierte daher heute einen Zeitungsbericht über angebliche Wechselabsichten seines Chefs im Falle einer Wahlniederlage. Der Bericht, wonach Schröder bei einer Niederlage von der Politik in die Wirtschaft wechseln werde, sei "verleumderisch und falsch", sagte Anda. Die Chemnitzer "Freien Presse" hatte berichtet, dass Schröder angeblich ein Angebot zur Mitarbeit bei der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch erhalten haben soll.Adresse: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,375170,00.html n-tv.de vom 17. September 2005Regierungssprecher Bela Anda kündigte am Samstag juristische Schritte des Kanzlers gegen die Berichterstattung der Chemnitzer "Freien Presse" an. "Dieser Bericht ist erstunken und erlogen", sagte Anda. Der Sprecher von Merrill Lynch, Nigel Webb, erklärte, der Bericht sei vollkommen substanzlos und kompletter Nonsens.Die Zeitung hatte zuvor ohne Angaben von Quellen berichtet, Schröder habe ein Angebot zur Mitarbeit bei der Bank für die Zeit nach der Bundestagswahl am Sonntag erhalten. Für Schröder sei ein Jahresgehalt von rund 1,5 Millionen Euro ausgehandelt worden.Adresse: http://www.n-tv.de/580740.html n-tv.de vom 30. März 2006Altkanzler Gerhard Schröder hat am heutigen Donnerstag in Moskau erwartungsgemäß den Aufsichtsratsvorsitz bei der Betreibergesellschaft der geplanten Ostsee-Pipeline übernommen.Die vom Kreml kontrollierte Gasprom sowie die beiden deutschen Energieversorger Ruhrgas und Wintershall schufen am Donnerstag auf der konstituierenden Sitzung die Grundlagen für das Milliardenprojekt. Wie Schröder in Moskau auf einer Pressekonferenz nach der ersten Sitzung des Aufsichtsrats mitteilte, erhält er für seinen Posten als Aufsichtsratschef des deutsch-russischen Ostsee-Gaspipeline-Konsortiums 250.000 Euro im Jahr.Seit seinem Ausscheiden aus der Regierung nach der Bundestagswahl im Herbst hat Schröder mehrere Posten in der Wirtschaft übernommen. Der frühere SPD-Vorsitzende soll unter anderem Berater bei der Investmentbank Rothschild werden und hat einen ähnlichen Posten beim Schweizer Ringier-Verlag erhalten. Zudem lässt er sich von einer amerikanischen Agentur (New Yorker Redner-Agentur Harry Walker) gegen Honorar als Redner vermitteln.Adresse: http://www.n-tv.de/650226.html Berichte zu Schröders Arbeitsgelegenheiten:24.11.2005 stern: Gerhard Schröder berät Ringier-Verlag 24.11.05 FAZ: Berater beim Ringier-Verlag - Schröders neuer Job: „Was mit Medien” 24.11.05 SD: Der Medienkanzler wechselt die Seiten 24. 11. 2005 ftd: Medienkonzern Ringier holt Schröder als Berater 24.03.2006 SD: Schröders Zubrot - Es geht um Gas und Kohle 24.03.2006 linkszeitung: Schröder wird Berater der Investmentbank Rothschild  ]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Mar 2006 14:38:07 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit: Persönliche Daten als "Witz des Tages" ]]></title>
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      <description><![CDATA[<div>stern.de vom 29.3.2006 schreibt:<br />»Bei der Bundesagentur für Arbeit kommt es nach Angaben des schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert zu massivem Missbrauch der Informationen über die Arbeitslosen. "Sensible persönliche Daten von Arbeitslosen werden nicht ordnungsgemäß gesichert", kritisierte Weichert in Kiel.<br />Besonders drastisch sei der Fall einer Mutter aus dem Ruhrgebiet, die ihrem Sachbearbeiter den Namen des Kindsvaters nicht nennen konnte. Das Kind sei Ergebnis einer flüchtigen Bekanntschaft bei einem Fußballspiel des FC Schalke 04 gegen den HSV, gab die Frau demnach auf Nachfrage der Behörde zu Protokoll. Der Sachbearbeiter habe daraufhin den Vermerk um zynische Anmerkungen zur Lebensführung der Arbeitslosen ergänzt und im Behörden-Computer gespeichert, auf den alle 40.000 Mitarbeiter der Bundesagentur Zugriff hätten.<br />Nur wenige Tage später sei der Vermerk zur allgemeinen Belustigung durch die ganze Republik kursiert, kritisierte Weichert. Auch in Schleswig-Holstein sei die Mutter bald "der Witz des Tages" gewesen.«<br /><br /><a href="http://www.stern.de/computer-technik/computer/:Bundesagentur-Arbeit-Persnliche-Daten-Witz-Tages/558505.html" target="NewWindow">http://www.stern.de/computer-technik/computer/:Bundesagentur-Arbeit-Persnliche-Daten-Witz-Tages/558505.html</a> <br /></div> ]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Mar 2006 05:36:10 +0200</pubDate>
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      <title><![CDATA[Rund 200 Bochumer Hartz IV-Empfänger müssen beim Amtsarzt antreten ]]></title>
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      <description><![CDATA[taz NRW Nr. 7926 vom 20.3.2006Bochum bittet zur MusterungRund 200 Bochumer Hartz IV-Empfänger müssen beim Amtsarzt antreten. Der Grund: Sie haben ein Attest, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht umziehen können. Das will die Bochumer Verwaltung jedoch noch mal geprüft wissenBOCHUM taz  Hartz IV-Empfänger müssen in Bochum neuerdings zur Musterung. Zumindest ein Teil. Rund 1.400 Betroffene hat die Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitsuchender (ARGE) in den vergangenen Monaten dazu aufgefordert, entweder Mietkosten zu senken oder in eine günstigere Wohnung umzuziehen. Etwa 200 davon haben daraufhin ein ärztliches Attest vorgelegt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht umziehen können. Deshalb sollen sie nun von einem Amtsarzt auf ihre Umzugstauglichkeit hin überprüft werden.200 Fälle für den Amtsarzt. Heide Ott, Sozialamtsleiterin in Bochum, brachte diese Zahl am vergangenen Donnerstag bei einer Podiumsdiskussion im dortigen Gewerkschaftshaus in Umlauf. Die ARGE hält sich jedoch bedeckt: "Ich will das weder bestätigen, noch dementieren", sagt Stephan Kuckuk. Der ARGE-Sprecher räumt allerdings ein, dass jeder, der ein Attest vorlege, noch einmal beim Amtsarzt vorstellig werden muss. Der jeweilige Sachbearbeiter könne so ein Attest schließlich nicht alleine beurteilen, so Kuckuk.Mit dieser Vorgehensweise ist Bochum allein auf weiter Flur. In anderen Städten werden Atteste zwar auch durch Amtsärzte geprüft, doch nur vereinzelt: "Wir haben bloß eine handverlesene Anzahl zum Amtsarzt geschickt", sagt zum Beispiel der Leiter der Düsseldorfer ARGE, Peter Lorch. Und Jürgen Krisement von der ARGE in Gelsenkirchen sagt, dass es für die Überweisung zum Amtsarzt keine "Pauschalrichtlinie" gebe. Es komme immer auf den jeweiligen Einzelfall an. ]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Mar 2006 12:52:13 +0100</pubDate>
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      <title><![CDATA[Programm SZ-Feier ]]></title>
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      <description><![CDATA[4.3. - 1 Jahr Soziales Zentrum Bochum! Wir feiern ein Fest! Am Samstag, dem 4. März, lädt das Soziale Zentrum  ab 15 Uhr in die Rottstraße 31 zur Geburtstagsparty. Vor einem Jahr öffnete sich erstmals die schwere eiserne Hoftür zum Hinterhaus in der Rottstraße, um die Gäste im neu gegründeten Sozialen Zentrum zu begrüßen. Ein ereignisreiches Jahr mit vielen politischen Veranstaltungen, Diskussionen und Partys folgte. Für alle, die das Zentrum noch nicht kennen, bietet sich am Samstag die Möglichkeit, die vielfältigen Initiativen, die sich unter seinem Dach beﬁnden, kennenzulernen. Beginn ist um 15 Uhr mit Kinderprogramm, Kaffee und Kuchen. Während des Tages laufen eine ganze Reihe von Veranstaltungen und Workshops. 15 Uhr - Beginn [Café]Kaffee und Kuchen - den ganzen Tag mit Infos zum Sozialen Zentrum und Gesprächen mit den beteiligten Initiativen. Zeitschriften- und Bücherverkauf im notstand. 16 Uhr - Kinderprogramm [1. OG, "Safe-Raum"]Kinderprogramm im Safe-Raum (1.OG) 16.30 Uhr - Film zum 3. Bochumer Sozialforum [1. OG BSK-Raum]Die Gruppe Indymedia Ruhr zeigt im BSK-Raum eine Videodokumentation über das Sozialforum am vorletzten Wochenende im Bahnhof Langendreer. 17 Uhr - Workshop von Attac Campus zu Verschlüsselung [1. OG Labor]Attac campus informiert über verschiedene Verschlüsselungstechniken auf dem PC. 18 Uhr - Workshop von bo-alternativ [1. OG Labor]Die Redaktion von bo-alternativ.de stellt ihre Arbeit auf der Geburtstagsparty des Sozialen Zentrums vor. Ab 18 Uhr wird sie im "Labor" im Sozialen Zentrum erläutern, wie Meldungen ins Netz gestellt werden und wie Initiativen ganz leicht an eigene Webauftritte kommen können. 18.30 - Kommunikatives Essen (fnb) [Café]Die Gruppe food not bombs berichtet über den politischen Hintergrund ihrer Arbeit und bereitet gleichzeitig ein veganes Buffet für den Abend vor. 19.42 Uhr - Premiere des SZ-Films [Café]Zum Geburtstag des Sozialen Zentrums hat sich auch eine Video-Gruppe gegründet, die das Zentrum und seine verschiedensten Aktivitäten gefilmt hat und am Samstag das Ergebnis vorführen wird.  Im Anschluss an die Premiere wird der Film im BSK-Raum mehmals wiederholt. 20 Uhr - Die Kinder von Ahaus oder das grüne Kaninchen (Film) [Café]ein Film von Jessica Krummacher  "1977 werden erste Pläne der Atomwirtschaft bekannt, in Ahaus ein Zwischenlager für Atommüll zu errichten. Ein Jahr später werde ich in Nordrhein-Westfalen geboren" schreibt die Bochumer Filmmacherin Jessica Krumacher, "und fast gleichzeitig sagt das Land der Stadt Ahaus finanzielle Zuwendungen in Höhe von damals 49 Millionen DM für die Zusage zum Brennelemente - Zwischenlager Ahaus (BZA) zu. Es fügt sich perfekt in die sattgrüne Beschaulichkeit des Ahauser Umlandes. Drei Wisente stehen in Wildgehegen vor der Lagerhalle und auf den ersten Blick scheint es, als bewachten sie den Atommüll allein.  Fast heimelig wirkt der Atomkomplex im Stadtteil Ammeln, einen halbstündigen Spaziergang von der Fußgängerzone entfernt. Dann donnert ein Jagdbomber im Tiefflug über die Halle, die für Piloten ein "beliebter Orientierungspunkt" im schollenflachen Münsterland ist."  Der Film wird am Samstag, dem 4. März, um 11.00 Uhr im Cinema in Ahaus uraufgeführt. Abends um 20 Uhr wird der 25-minütige Film dann auf der Geburtstagsparty des Sozialen Zentrums gezeigt. 20.30 Uhr - consenso [Café]Akustischer Folk-Reggae - Infos unter www.consenso.info. 22 Uhr - El-Zapotista-Soundsystem [Café]Ab 22 Uhr bittet das El-Zapotista-Soundsystem zum Tanz. Die DJs legen Musik u.a. aus dem Mestizo-Reggae-Latin-Ska-Punkrock-Spektrum auf. Der Eintritt ist frei. ]]></description>
      <pubDate>Sat, 04 Mar 2006 12:58:40 +0100</pubDate>
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