Nashornpower Bochumer Sozialforum
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Termine - Februar 2006

Infoveranstaltung zu "Bolkestein stoppen!"
Sozial oder marktradikal?
Die Zukunft der Dienstleistungen in der EU
Mit Klaus Dräger
Veranstaltet von ver.di Bochum, attac Bochum, Bochumer Sozialforum und Bahnhof Langendreer

Fr 03.02.06, 19:30 h, Bahnhof Langendreer, Raum 6

 

Radio Hörtipp - Hallo Ü-Wagen live in Bochum"
Schafft Wachstum Arbeitsplätze?
Der WDR schreibt: »Live und öffentlich aus Bochum«
Huestraße, Ecke Husemannplatz; 88,80 MHz
WDR-Sendung am Sa 04.02.06, 11:05 Uhr

 

Sonder-Plenum zur Vorbereitung des 3. Bochumer Sozialforums
Mi 08.02.06, 19:00 h, Soziales Zentrum, Rottstraße 31

 

attac-VHS-Globalisierung
Auseinandersetzung/Hegemonie – Was bedeutet das?
mit Prof. Dr. Alex Demirovic

Ist die gegenwärtige neoliberale Politik hegemonial? Dass die derzeitigen gesellschaftspolitischen Änderungen auf große Toleranz in breiten Bevölkerungsschichten stoßen, lässt sich jedenfalls auf die massive „hegemoniale“ Beeinflussung der Massenmedien zurückführen. Sozialstaat, Marktregulierung und Wohlfahrt hätten angeblich zum Niedergang des "Standorts D" geführt, heißt es bei Bild, Christiansen und beim Spiegel. Massenhafter Sozialhilfemissbrauch legitimiere somit die nächste Welle der Hartz IV-Kürzungsrunde. Ausgehend vom Hegemonie-Konzept des italienischen Philosophen Antonio Gramsci soll geklärt werden, wie Hegemonie in Politik und Wirtschaft durchgesetzt wird und ob Gegenhegemonien durchsetzbar sind.
Vierte Veranstaltungsreihe „Globalisierung“ – eine Kooperation von attac und der VHS Bochum
Do 09.02.06, 19:15-21:30 h, VHS-Bochum, Willy-Brandt-Platz 2-6, Clubraum; Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Die EU-Richtlinie für Dienstleistungen in Europa muss verhindert werden
>Europaweite Proteste >Stoppt den Bolkestein-Hammer!

Folgende Demonstrationen stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern sind Teil-Aktionen des gemeinsamen Protestes:

  • 11.2. Europäische Demonstration in Strasbourg - soziale Bewegungen
  • 11.2. Aktionen in Berlin vor dem Wirtschaftsministerium (und anderen europäischen Hauptstädten) – Einzelgewerkschaften.
  • 14.2. in Strasbourg - „Europa JA - Sozialdumping NEIN“
    Streik der CGT und Aktionen des EGB – DGB.

Samstag (sehr früh) - Abfahrt der Busse nach Berlin und Strasbourg
11.2.: Europaweite Demonstrationen gegen die "Bolkestein-Richtlinie"

  • Bochum nach Berlin:
    Abfahrt 05:00 Uhr, Jahrhunderthaus (neues IGM-Haus) in Bochum (Alleestraße 80)
  • Herne nach Berlin:
    Abfahrt 05:00 Uhr, Busbahnhof Herne (am Bahnhof)
  • Dortmund nach Strasbourg (WASG):
    Abfahrt 4:00 Uhr, Dortmund am Hauptbahnhof
  • Dortmund nach Strasbourg (Montagsdemo):
    Abfahrt 4:30 Uhr Dortmund, Zentraler Busbahnhof (ggü. Hbf)
  • Essen nach Strasbourg (WASG):
    Abfahrt ca. 5:00 Uhr, Essen am Hauptbahnhof

Stand der Informationen: 8.2.06 (evtl. Änderungen bei den jeweiligen OrganisatorInnen nachfragen!!!)

>>>Busse & MFGs von Bochum nach Strasbourg und Berlin

>>>Aktuelle Informationen über den Ablauf der Demonstration in Strasbourg (PDF)

 

Dienstag - Busabfahrt nach Strasbourg
14.2.: Demonstration des europäischen Gewerkschaftsbundes
„Europa JA - Sozialdumping NEIN“

Abfahrtszeiten Hagen und Bochum:
Hagen
Abfahrt 04:15 Uhr
Bochum
Abfahrt ca. 05:00 Uhr Jahrhunderthaus (neues IGM-Haus) in Bochum (Alleestraße 80)

Stand der Informationen: 10.2.06 (evtl. Änderungen beim DGB Bochum unter 0234 - 68 70 33 nachfragen!!!)

DGB-Informationen über den Ablauf der Demonstration in Strasbourg 14.2.

 

Infoveranstaltung bei ver.di
Hartz IV muss weg!
mit Ulrike Gieselmann

Der ver.di-Erwerbslosenausschuss lädt ein zu einer Informationsveranstaltung zum Arbeitslosengeld II ein.
Themen sind: Kosten der Unterkunft, Heizung, Wohnraumsicherung im SGB II/XII, Hausbesuche, Sozialdatenschutz, Eingliederungsvertrag u.a..
Referentin ist Ulrike Gieselmann, Sozialberaterin bei Widerspruch e.V. in Bielefeld. Sie berichtet im kürzlich erschienenen "Schwarzbuch Hartz IV": "Die ARGE gibt sich offen und sucht den Dialog mit uns, richtet auch einen Ombudsrat ein und man kann über alles sprechen. ABER: es passiert nichts. Es wird nichts von unserer Kritik umgesetzt, fast gar nichts." Hierzu einer der Aktiven der Unabhängigen Bochum Sozialberatung: "Genau dies ist die Erfahrung, die wir auch in Bochum mit der ARGE und dem Leiter der Arbeitsagentur machen. Kein Einlenken, wenn Betroffene aufgrund unzureichender Beratung seitens der ARGE massive finanzielle Einbussen in Kauf nehmen mussten, kein Einlenken, wenn es darum ging, die 1-Euro-Jobs nur auf feiwilliger Basis und nicht in Vollzeit-Zwang zu vereinbaren."
Di 14.02.06, 11:00 Uhr, ver.di, Universitätsstr. 76, Saal A

 

Infoveranstaltung
Enteignung und Aneignung des sozialen Raums
Die neo-liberale „Lösung“ der Wohnungsfrage und das „Recht auf die Stadt“
Mit Ana Sugranyes, Generalsekretärin der Habitat International

In Lateinamerika und darüber hinaus kämpfen soziale Bewegungen für eine Alternative zur Privatisierung und Enteignung der sozialen Schöpferinnen und Nutzerinn der Stadt, eine Alternative, die die Rechte auch der armen StadtbewohnerInnen auf gesellschaftliche Teilhabe, Mitbestimmung und Selbstorganisation akzeptiert und verwirklicht. Diese Bestrebungen finden inzwischen Ausdruck in der Forderung nach einem „Recht auf Stadt“.
Das Konzept "Recht auf Stadt" soll den Verteidigungskämpfen (z.B, gegen die Privatisierung von sozialem Wohnraum, Boden , Wasser und öffentlichenDienstleistungen; gegen Zwangsräumungen, die "Säuberung" der Städte von der Armut; die soziale Ausgrenzung und Abschiebung) ebenso wie den (Wieder)aneignungskämpfen (z.B. Land- und Hausbesetzungen, kollektive Wohnprojekte, urbane Landwirtschaft) und den Ansätzen zu demokratischen "Stadtreformen" (z.B. "partizipatives Budget" in Brasilien, beteiligungsorientierte Stadtteilentwicklung in Venezuela oder basisdemokratische Habitat-Monitoring in West-Afrika) eine gemeinsame Perspektive geben. Das „Recht auf Stadt“ ist - wie die Wohnraumprivatisierung - eines der urbanen Themen, die bei den Weltsozialforen in Bamako und Caracas sowie beim Europäischen Sozialforum in Athen diskutiert werden.
Die Habitat International Coalition (HIC) ist ein globales Netzwerk von mehreren hundert Organisationen, die sich für das Recht auf Wohnen einsetzen. Die in Katalonien gebürtige chilenische Architektin Ana Sugranyes ist Generalsekretärin von HIC. > http://www.hic-net.org
Die Veranstaltungsreihe „Internationaler Habitat Diskurs“ wird organisiert von Habitat-Netz e.V. und Mieterforum Ruhr e.V.
Di 14.02.06, 19:00 h, Bahnhof Langendreer, Raum 6

 

Do 16.02.06, 16:00 h Bochumer Hauptbahnhof
Jugendring Bochum: Aktionstag gegen den Sozialkahschlag der Landesregierung

Gespensterzug gegen die Kürzungspläne der Landesregierung
Der Jugendring Bochum startet die neue Volksinitiative "Jugend braucht Vertrauen". Der Geschäftsführer des Jugendringes Rolf Geers erklärt:
"Nach dem großen Erfolg der ersten Volksinitiative „Jugend braucht Zukunft“ (2003 // 2004) mit 175.000 Unterschriften verabschiedete der Landtag im Oktober 2004 das Kinder- und Jugendfördergesetz. Darin ist geregelt, dass die Kinder- und Jugendarbeit in NRW ab dem 01.01.06 mit 96 Millionen Euro (0,2 % des Landeshaushaltes) gefördert wird.
Die schwarz-gelbe Landesregierung hat mit der Einbringung des Haushalts den Bruch mit dem Kinder- und Jugendfördergesetz angekündigt. Sie will die gesetzlich zugesagte Summe um 21 Millionen Euro kürzen. Damit begeht die Landesregierung eindeutig Wortbruch und missachtet das Votum der Bevölkerung.
Die Kürzungen bei der Kinder- und Jugendarbeit werden auch für Bochum drastische Folgen haben. Bis zu drei Jugendfreizeithäuser stehen vor der Schließung; Ferienfreizeiten, Bildungsangebote und Projekte der Jugendverbände müssen gestrichen werden.
Ziel der neuen Volksinitiative „Jugend braucht Vertrauen“ ist es, diese Kürzungsentscheidung rückgängig zu machen und für die volle Umsetzung des Kinder- und Jugendfördergesetzes zu werben.
In Bochum wird am Donnerstag, 16.02.06 ein erster Aktionstag zur Volksinitiative stattfinden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden mit einem Gespensterzug gegen die Kürzungspläne der Landesregierung demonstrieren und für die Volksinitiative mobilisieren."
> Infos zum Aktionstag

 

Streitgespräch - Dortmunder Perspektiven „Es geht nur anders!“
Bedingungsloses Grundeinkommen für alle
mit
  • Werner Rätz, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac Deutschland
  • Prof. Rainer Roth, FH Frankfurt, Mitverfasser des „Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z“

Das Für und Wider zum Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ geht quer durch alle politischen und gesellschaftlichen Lager. Bei den BefürworterInnen treffen Linke auf UnternehmerInnen und die FDP, bei den Gegnern finden sich Konservative wie Sozialisten.

Die einen halten es für einen Schritt zur Verwirklichung des Grundrechts aller auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und damit für einen Schritt in Richtung einer grundsätzlichen Veränderung der Gesellschaft.

Andere sind der Meinung, dass das bedingungslose Grundeinkommen einen Keil zwischen Erwerbslose und Erwerbstätige treibt, obwohl ein Bündnis zwischen ihnen mit wachsender Arbeitslosigkeit immer dringender wird. Denn es verspreche Erwerbslosen die Befreiung von der Lohnarbeit über einen Geldbetrag, der durch LohnarbeiterInnen erarbeitet werden müsse. Da es auch an Erwerbstätige gezahlt werden soll, führe es in dem Maße zu Lohnsenkungen, wie die Reproduktionskosten der Ware Arbeitskraft schon über den Staat gedeckt werden. Es wirke wie ein Kombilohn.

Nach zwei Veranstaltungen, die sich mehr mit möglichen Inhalten der verschiedenen Konzepte eines Grundeinkommens beschäftigt haben, soll diesmal versucht werden, zu einem Austausch der grundsätzlichen Positionen zu kommen. Die Veranstalter wollen auch weiterhin einzelne Fragestellungen des Dortmunder Perspektivenkongresses vom Juni aufnehmen, weiterführen und vertiefen.

VeranstalterIn: Sozialforum Dortmund, Attac Dortmund, Kooperationsstelle Wissenschaft - Arbeitswelt der Sozialforschungsstelle Dortmund und Referat für gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Dortmund / Lünen
Do 16.02.06, 19:00 h, Dortmund, Reinoldinum, Schwanenwall 34

 

 

Freitag, 17.2.
Eröffnung & Abendveranstaltung des Dritten Bochumer Sozialforums
BEWEGUNG MACHT WIDERSTAND
Wie erschaffen soziale Bewegungen eine Gegen-Hegemonie?
Referent: Ulrich Brand
Fr 17.02.06, 19:30 h, Bahnhof Langendreer

 

Samstag, 18.2.
Fortsetzung des Dritten Bochumer Sozialforums
BEWEGUNG MACHT WIDERSTAND

Sa 18.02.06, ab 11:00 h, Bahnhof Langendreer

 

Februar-Plenum des Bochumer Sozialforums

Unser nächstes monatliches Arbeitstreffen findet am Montag den 20.02. um 19:00 Uhr im Sozialen Zentrum statt. Dort kommen alle Arbeitsgruppen des Bochumer Sozialforums zusammen.
Das Plenum ist - wie immer - offen für neue Aktive und Interessierte !
Mo 20.02.06, 19:00 h, Soziales Zentrum, Rottstraße 31

 

Di 21.02.06, 20:00 h, Soziales Zentrum, Rottstraße 31

 

offener Abend des Sozialforums mit einem Film von kanalB:
ermordete Coca - Cola - Gewerkschafter

in Kolumbien werden jedes jahr um die 100 gewerkschafter ermordet. dabei spielen konzerne wie Coca Cola und Nestlé eine wichtige rolle. um die verflechtung zwischen diesen konzernen, den paramilitaers und dem kolumbianischen staat exemplarisch zu zeigen, haben wir einen fall gruendlich recherchiert: Isidro Gil wurde am 5. Dezember 1996 in der Coca-Cola abfuellanlage 'Bebidas Y Alimentos de Urabá' von paramilitaers erschossen. in der folge zwangen paramilitaers die gesamte belegschaft aus der gewerkschaft auszutreten. heute gibt es die gewerkschaft in der komplett paramilitarisierten region nicht mehr und die moerder laufen frei herum.
der film rekonstruiert den fall im detail und bettet ihn in die juengere politische geschichte der region Urabá im norden Kolumbiens ein, wo 1995 bis 1998 eine erfolgreiche linkspartei, alle sozialen bewegungen und die gewerkschaften buchstaeblich ausgerottet wurden und schlaegt dann den bogen zurueck nach Deutschland mit der frage, ob das mit der internationalen solidaritaet unter gewerkschafterInnen funktioniert oder nicht.

Sa 25.02.06, 19:00 h, Soziales Zentrum, Rottstraße 31

 

Infoveranstaltung
G8-Gipfel-Proteste

Am Montag, dem 27.02.2006 wird im Sozialen Zentrum in Bochum eine Informationsveranstaltung zu den G8-Gipfel-Protesten stattfinden.
Auf dem Programm steht ein Bericht über die Geschichte der Proteste gegen den jährlich stattfindenden G8-Gipfel, dem Treffen von VertreterInnen der in der Weltwirtschaft entscheidungsmächtigsten Industrienationen. Der Stand der Debatten über den Sinn und die politische Legitimation solcher Proteste sollen ebenfalls erleutert werden. Dies soll mit Hilfe von Vorträgen, Filmen und Diskussionen geschehen.
Die VeranstalterInnen hoffen, ungleiche Informationstände ausgleichen zu können und positiv auf Vernetzung innerhalb der Region zu wirken.
Dabei sollen auch die beiden nächsten G8-Gipfel; 2006 in Sankt Petersburg/Russland und 2007 in Heiligendamm/BRD; angesprochen werden.
Mo 27.02.06, 19:00 h, Soziales Zentrum, Rottstraße 31

 

ver.di Seniorentreff
Aichard Hoffmann, Mieterverein:
Was ist angemessener Wohnraum?
Di 28.02.06, 15:00 h, Fiege Stammhaus, Bongardstr. 23

 

Gründungsversammlung
Notgemeinschaft "Hartz IV"
Eine „Notgemeinschaft Hartz IV – Betroffener und anderer Opfer staatlicher Willkür“ gründet sich am Dienstag, 28. Februar, 18.00 im Haus Lotz, Annastr./ Springerplatz. Es soll aktuell um die drohenden Zwangsumzüge, aber auch um alle anderen Probleme rund um Hartz IV gehen. Geplant sind juristische und politische Maßnahmen gegen Einschränkungen der Grundrechte. Weitere Informationen: Tel. 0234 – 460 169; inuit@t-online.de.
Di 28.02.06, 18:00 h, Haus Lotz, Annastr. 25

 

regelmäßige Termine:

 

 
jeden letzten Montag im Monat:
Plenum-Sozialforum, 19:00 h
Soziales Zentrum Bochum, Rottstr. 31
 
 
Unabhängige Sozialberatung- Beratungs- und Beschwerdestelle für Erwerbslose
Soziales Zentrum Bochum, Rottstr. 31, 44793 Bochum
Tel.: 0234 - 460 169; Fax: 0234 - 460 113;
e-mail: Sozialberatung@sz-bochum.de
Hilfestunden:
Dienstag: 16.00 - 18.00; Donnerstag: 11.00 - 13.00 Uhr
 

>>aktuelle Infos immer auf bo-alternativ.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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